Die Fouhnschdorfa Bergkapölln

Aktualisiert: März 14

von Rosa Mayer

A Leben ouhni Musi tat,

moan i, nur’s holbi sein,

woaß i wia launkwali und fad

und’s wurd oan nix recht gfreun.

Wia aba hom die Bergkapölln

und waunn dö musiziert, oft sand vagessn Sorgn und Grülln,

sou rink wird’s oan ums Gmüat.

Und denk i sou die Jahrl zruck:

schoa seit da Kindazeit is sie’s, dö freulih Stuck um Stuck

Auf unseren Weg begleit’.

Wia schea hot sie uns einigspült

zua erschtn Kommunon, jo, und wia festlich is as Büld

ba unsra Prozession.

Am Ostersunnta in da Früah

und zua Frohnleichnamszeit

is ollwa schoa as Geah mit ihr

füar uns a großi Freud.

Und wos i roatn, sinnen mog i wüßt ba uns koa Fest, wou sie mit Horn und Trommlschlog

net ah dabei waar gwest.

Net glei in Freud, wia ouft im Load

hot sie ihr Pflicht dafüllt,

waunn s’ bara letzn Gruabnfoahrt

in Obschiedsgruaß hot gspült.

Sou kenn i sie die gaunzn Joahr

und mit mir olli Leit- i wünsch ihr, dass sie spült sougoar

bis in die Ewigkeit.

Und kimmb’s zan letzn Wöltenend,

stöll i mar heint schoa vüar,

wos do olls wuislt und wos rennt

zur groaßn Himmlstüar.

Und wer wos Bsunders weisen kaunn,

derf sih ois erschta möldn, aft ruckat Fouhnschdorf gschloussn aun

mit seina BERGKAPÖLLN.

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